150 W/m² = Energieverschwendung?
27. Juni 2011 –
Industrie: Tradierte Auslegungsstandards nicht mehr zeitgemäß
Industrieisolierungen haben nicht nur die technische Aufgabe, den Ablauf von Prozessen zu unterstützen, sondern auch eine erhebliche wirtschaftliche und ökologische Bedeutung. Sie tragen in großem Umfang dazu bei, Primärenergie einzusparen und die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren.
Gerade im Bereich der Industrieisolierungen sind deshalb neue Ansätze und Überlegungen wichtig, um die Energieeffizienz zu steigern.
Windpark Baltic 1 offiziell in Betrieb
03. Mai 2011 –21 Windräder produzieren künftig Strom für 50.000 Haushalte. 
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat heute den ersten kommerziellen Windpark in Deutschland offiziell in Betrieb genommen. Im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Ministerpräsident Erwin Sellering und zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft und Politik fiel an der Ostsee der Startschuss für die kommerzielle Nutzung der Offshore Windkraft in Deutschland.
Pakt für Klimaschutz
03. Mai 2011 –73 Verbände und Institutionen haben sich zu einem "Pakt für Klimaschutz" zusammengeschlossen.
Die Unterzeichner des Paktes für Klimaschutz fordern die Bundesregierung zu einem klaren politischen Bekenntnis zur weiteren Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens und zu einer Verstetigung der Mittelausstattung auf.
Composing: construktiv, Bremen. Fotos: © FotoWorx, Sandor Jackal, Anchels, alle fotolia.de
Gastbeitrag von Dr. Johannes F. Lambertz "Kraftwerke im Investitionsstau - wohin steuert die deutsche Energiepolitik
12. Nov. 2010 –Kraftwerke im Investitionsstau - Wohin steuert die deutsche Energiepolitik? Dr. Johannes F. Lambertz, Vorstandsvorsitzender RWE Power AG

Eine nachhaltige Energieversorgung muss in gleichem Maße wirtschaftlich, sicher, umwelt- und klimaverträglich sowie von der Öffentlichkeit akzeptiert sein. Sowohl die Erreichung der Klimaziele als auch die Notwendigkeit zur Schonung der Ressourcen erfordern einen erheblichen Umbau auch des konventionellen Kraftwerksparks in Deutschland. Doch aktuell ist kein neuer Bauboom erkennbar; vielmehr werden angekündigte Projekte reihenweise wieder abgesagt. Dabei erreichen bestehende Anlagen zunehmend das Ende ihrer erwarteten technischen Lebensdauer; obwohl Deutschland mit der Effizienz seines Kraftwerksparks weltweit eine führende Position einnimmt, könnten durch den Neubau von Kraftwerken der neuesten Generation technisch bereits mögliche, weitere CO2-Minderungspotentiale erschlossen werden. Warum aber wird dennoch nicht investiert?
Interview mit Jörn M. Fetköter zu Industrieisolierung Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz
11. Nov. 2010 –Mehr Energie mit weniger Aufwand
Industrieisolierungen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Wirtschaftlichkeit von Kraftwerken und zum Klimaschutz. Jörn M. Fetköter, Vorstandsvorsitzender der Bundesfachabteilung Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Geschäftsführer der Kaefer Isoliertechnik GmbH & Co. KG, gibt im Interview einen Überblick über das Innovationspotenzial der Branche für den Energiesektor.
Bauindustriepräsident Bodner: Zukunft gehört den erneuerbaren Ernergien
13. Sept. 2010 –Auf der Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Bundesverband Baustoffe-Steine-Erden am 10. September zur Modernisierung des Kraftwerkparks bekannte sich Bauindustriepräsident Herbert Bodner zu den erneuerbaren Energien.
"Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Wir möchten die Bundesregierung auf ihrem Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien unterstützen". Dies erklärte Dipl.-Ing. Herbert Bodner, Präsident des Hauptverbandes, zum Auftakt der Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Bundesverband Baustoffe - Steine Erden (bbs) am 10. September in Berlin. Bodner weiter: „Das Ziele der Bundesregierung, bis 2030 einen Anteil von 50 Prozent bei den erneuerbaren Energien am Stromverbrauch zu erreichen, erfordert hohe Investitionen und ist ohne den Zubau beziehungsweise die Modernisierung von konventionellen Kraftwerken nicht zu erreichen." Er stützte damit die Aussagen des zur Veranstaltung vorgelegten Gutachtens des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), dass von einem Investitionsbedarf bei konventionellen Kraftwerken zwischen 35 und 42 Milliarden Euro bis 2030 ausgeht, um Deutschlands Energieversorgung zu sichern.
Umweltminister Röttgen will Windkraft verstärkt fördern
29. Juli 2010 –Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt erklärt, Windkraft verstärkt fördern zu wollen. Er kündigte an, Investitionen in Windkraftanlagen erleichtern zu wollen. Die soll die Planung und den Bau der Anlagen sowie die Förderung der einspeisung des Stroms bis hin zum Netzausbau auf hoher See und zu der Netzanbindun an Land gelten. Mehr dazu: www.spiegelonline.de und www.bmu.de
Neue UBA-Studie zeigt: Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien ist realistisch
08. Juli 2010 –Bis 2050 lässt sich die deutsche Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Dies ist mit der besten bereits heute am Markt verfügbaren Technik möglich. Voraussetzung ist aber, dass der Strom sehr effizient genutzt und erzeugt wird. Das zeigt die Studie des Umweltbundesamtes (UBA) „Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen". Um dies bis 2050 zu erreichen, plädiert das UBA für frühzeitige politische Weichenstellungen. „Je früher, je entschlossener wir handeln, desto mehr Zeit bleibt uns für die notwendigen technischen und gesellschaftlichen Anpassungen", so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts. Außerdem kann Deutschland seine hohe Importabhängigkeit von Primärenergieträgern deutlich reduzieren, wenn der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.
Gichtgas kann zur Stromerzeugung genutzt werden !
15. Juni 2010 –Gichtgas – eine Mischung aus Stickstoff, Kohlenstoffmonoxid, CO2 und Wasserstoff – ist ein „Abfallprodukt“ bei der Stahlherstellung. In vielen Stahlwerken – etwa in Osteuropa – wird dieses Hochofengas nach wie vor „abgefackelt“. Moderne Technik ermöglicht nach eine Ableitung, Reinigung und anschließende Nutzung als brennbares Gas zur Stromerzeugung.
Alpha ventus geht ans Netz
27. April 2010 –
Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus steht: Heute früh um 7.13 Uhr hat das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), die zwölfte und damit letzte Windkraftanlage erfolgreich in der deutschen Nordsee 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum errichtet.
Die reine Bauzeit für alle zwölf Windturbinen betrug sieben Monate. Damit ist alpha ventus zum jetzigen Zeitpunkt der erste Offshore-Windpark weltweit, in dem ein Dutzend Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz kommen. Sechs Turbinen laufen bereits im Probebetrieb. Sie haben bislang rund 13 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Offshore-Windstrom in das deutsche Netz eingespeist. In den kommenden Wochen werden nun die weiteren sechs Windkraftanlagen schrittweise in Betrieb gehen. Die Investitionssumme, die EWE, E.ON und Vattenfall für dieses Pionierprojekt aufwenden, beträgt 250 Millionen Euro. Die Strommenge, die alpha ventus künftig im Vollbetrieb jährlich produzieren soll, entspricht dem Verbrauch von 50.000 Haushalten

