Veranstaltung "Die Energiewende" am 28.09.2012
07. Sept. 2012 –Die deutsche Bauindustrie auf dem Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien. Die Auftaktveranstaltung mit Bundesumweltminister Peter Altmaier findet am
28. Steptember 2012 in Berlin statt.
Neue VDI Richtlinie 4610 Energieeffizienz betriebstechnischer Anlagen erscheint in Kürze
05. März 2012 –Energieeinsparung ist die wertvollste Energieressource unserer Zukunft. Deshalb sind aus dem privaten und gewerblichen Bauwesen effektive Dämmmethoden spätestens seit Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht mehr wegzudenken. Die Prozessindustrie ist hingegen von klar geregelten Energieeffizienzanforderungen (noch) weit entfernt.
Während die EnEV verbindliche Dämmdicken für Rohrleitungen von haustechnischen Anlagen wie Heizungs- und Warmwasserrohrleitungen vorschreibt, fehlen für betriebstechnische Anlagen in der Industrie solche gesetzlichen Regelungen noch vollkommen. Die ökonomische Vernunft könnte hier allerdings – Aufklärung vorausgesetzt – eine Vorgabe des Gesetzgebers ersetzen. Um zukünftig ein einheitliches Optimierungsverfahren für betriebstechnische Anlagen anbieten zu können, wird derzeit die VDI 4610 – „Energieeffizienz von betriebstechnischen Anlagen unter Berücksichtigung der Kriterien des Wärme- und Kälteschutzes" erarbeitet. Der Gründruck soll im Frühjahr 2012 erscheinen.
Deutsche Industrieisolierer sind in Europa Spitze !
27. Feb. 2012 –Am 23. und 24. Februar 2012 wurden in Berlin die europäischen Meisterschaften der Industrieisolierer ausgetragen. Ausrichter des traditionell alle zwei Jahre stattfindenden europaweiten Lehrlingswettbewerbes ist der Dachverband der europäischen Verbände der Isolierunternehmen FESI, für den der Deutsche Verbandspartner Bundesfachabteilung Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie die Organisation übernahm. Im Haus der Bauindustrie in Berlin fanden zeitgleich Tagungen des Europäischen Dachverbandes statt.
Insgesamt 12 Teilnehmer, die Landesbesten aus ganz Europa, stellten ihr Können unter Beweis. Es galt, verschiedene Dämmmaterialien auf ein verzweigtes Rohrgestell aufzubringen und dieses dann zu verblechen. Der Wettkampf dauerte insgesamt 2 Tage und er fand aufgrund des hervorragend gewählten Veranstaltungsplatzes auf der bautec – Internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik – im Fachpublikum und vor allem in der Öffentlichkeit enormen Anklang.
Auf rund 500 Quadratmetern präsentierten sich 18 führende Branchenunternehmen als Sponsoren und warben für Nachwuchs in der Industrieisolierung. Berliner Schulklassen der Abschlussjahrgänge konnten sich im Rahmen organisierter Besuche hierüber hautnah informieren.
Der Titel des europäischen Meisters blieb am Ende wieder einmal in Deutschland: Artur Stabel, Industrieisolierer der Hertel GmbH Lingen, gewann den Wettbewerb überlegen.
Auf Platz 2 folgte Szymon Pikul aus Polen (Kaefer Isoliertechnik) vor Frederik Møller-Hauge aus Dänemark (Danisol Teknisk Isolering Aps).
Neutrale Checks betriebstechnischer Anlagen legen Effizienzpotentiale offen...
03. Jan. 2012 –Isoliermaßnahmen im Bereich betriebstechnischer Anlagen erwirtschaften die Invesitionskosten häufig schon innerhalb eines Jahres. Für Anlagenbetreiber gibt es jetzt die Möglichkeit, Ihre Anlagen neutral durch Fachleute begutachten zu lassen, um Schwachstellen zu identifizieren und Hinweise zu erhalten, in welchen Bereichen sich Maßnahmen ganz besonders lohnen.
Die europäische Stiftung EIIF koordiniert seit kurzem Anforderungen und Inhalte der Qualifizierung von sogenannten TIPCHECK Fachleuten. Die zertifizierten TIPCHECK Ingenieure sind autorisiert, gemeinsam ,mit Ihren Kunden Audits durchzuführen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhält jeder TIPCHECK Ingenieur die Zulassung als Zulassungsnummer, gütig für eine Amtszeit von drei Jahren.
Ein TIPCHECK Ingenieur:
- muss ein Mitarbeiter einer EiiF Partner oder Mitglied sein;
- braucht bis 4 Jahre Erfahrung in der Isolierung un bei Projekten im industriellen Umfeld;
- ist in der Lage das Design von Industrieisoliersystemen zu berechnen;
- muss Inhaber eines Master-Abschluss in Engineering (Dipl.-Ing. oder gleichwertig) sein;
- muss den TIPCHECK Kurs erfolgreich besucht und die Prüfung abgelegt haben.
Mehr Informationen www.eiif.org
150 W/m² = Energieverschwendung?
27. Aug. 2011 –
Industrie: Tradierte Auslegungsstandards nicht mehr zeitgemäß
Industrieisolierungen haben nicht nur die technische Aufgabe, den Ablauf von Prozessen zu unterstützen, sondern auch eine erhebliche wirtschaftliche und ökologische Bedeutung. Sie tragen in großem Umfang dazu bei, Primärenergie einzusparen und die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren.
Gerade im Bereich der Industrieisolierungen sind deshalb neue Ansätze und Überlegungen wichtig, um die Energieeffizienz zu steigern.
Windpark Baltic 1 offiziell in Betrieb
03. Mai 2011 –21 Windräder produzieren künftig Strom für 50.000 Haushalte. 
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat heute den ersten kommerziellen Windpark in Deutschland offiziell in Betrieb genommen. Im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Ministerpräsident Erwin Sellering und zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft und Politik fiel an der Ostsee der Startschuss für die kommerzielle Nutzung der Offshore Windkraft in Deutschland.
Pakt für Klimaschutz
03. Mai 2011 –73 Verbände und Institutionen haben sich zu einem "Pakt für Klimaschutz" zusammengeschlossen.
Die Unterzeichner des Paktes für Klimaschutz fordern die Bundesregierung zu einem klaren politischen Bekenntnis zur weiteren Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens und zu einer Verstetigung der Mittelausstattung auf.
Composing: construktiv, Bremen. Fotos: © FotoWorx, Sandor Jackal, Anchels, alle fotolia.de
Gastbeitrag von Dr. Johannes F. Lambertz "Kraftwerke im Investitionsstau - wohin steuert die deutsche Energiepolitik
12. Nov. 2010 –Kraftwerke im Investitionsstau - Wohin steuert die deutsche Energiepolitik? Dr. Johannes F. Lambertz, Vorstandsvorsitzender RWE Power AG

Eine nachhaltige Energieversorgung muss in gleichem Maße wirtschaftlich, sicher, umwelt- und klimaverträglich sowie von der Öffentlichkeit akzeptiert sein. Sowohl die Erreichung der Klimaziele als auch die Notwendigkeit zur Schonung der Ressourcen erfordern einen erheblichen Umbau auch des konventionellen Kraftwerksparks in Deutschland. Doch aktuell ist kein neuer Bauboom erkennbar; vielmehr werden angekündigte Projekte reihenweise wieder abgesagt. Dabei erreichen bestehende Anlagen zunehmend das Ende ihrer erwarteten technischen Lebensdauer; obwohl Deutschland mit der Effizienz seines Kraftwerksparks weltweit eine führende Position einnimmt, könnten durch den Neubau von Kraftwerken der neuesten Generation technisch bereits mögliche, weitere CO2-Minderungspotentiale erschlossen werden. Warum aber wird dennoch nicht investiert?
Interview mit Jörn M. Fetköter zu Industrieisolierung Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz
11. Nov. 2010 –Mehr Energie mit weniger Aufwand
Industrieisolierungen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Wirtschaftlichkeit von Kraftwerken und zum Klimaschutz. Jörn M. Fetköter, Vorstandsvorsitzender der Bundesfachabteilung Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Geschäftsführer der Kaefer Isoliertechnik GmbH & Co. KG, gibt im Interview einen Überblick über das Innovationspotenzial der Branche für den Energiesektor.
Bauindustriepräsident Bodner: Zukunft gehört den erneuerbaren Ernergien
13. Sept. 2010 –Auf der Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Bundesverband Baustoffe-Steine-Erden am 10. September zur Modernisierung des Kraftwerkparks bekannte sich Bauindustriepräsident Herbert Bodner zu den erneuerbaren Energien.
"Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Wir möchten die Bundesregierung auf ihrem Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien unterstützen". Dies erklärte Dipl.-Ing. Herbert Bodner, Präsident des Hauptverbandes, zum Auftakt der Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Bundesverband Baustoffe - Steine Erden (bbs) am 10. September in Berlin. Bodner weiter: „Das Ziele der Bundesregierung, bis 2030 einen Anteil von 50 Prozent bei den erneuerbaren Energien am Stromverbrauch zu erreichen, erfordert hohe Investitionen und ist ohne den Zubau beziehungsweise die Modernisierung von konventionellen Kraftwerken nicht zu erreichen." Er stützte damit die Aussagen des zur Veranstaltung vorgelegten Gutachtens des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), dass von einem Investitionsbedarf bei konventionellen Kraftwerken zwischen 35 und 42 Milliarden Euro bis 2030 ausgeht, um Deutschlands Energieversorgung zu sichern.
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