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Wasserkraftanlage Cleuson-Dixence, Bieudron, Schweiz

Kurzbeschreibung

Nach dem Bruch der Druckleitung im Jahr 2000 – ein Stahlrohr mit mehr als drei Metern Durchmesser, das Wasser aus dem Stausee zum knapp 1.900 Meter tiefer im Tal gelegenen Kraftwerk leitet – mussten 400 neue Rohre verlegt werden, und zwar in die alten Rohre hinein. Dazu waren die bis zu 12 Meter langen und 80 Millimeter starken, speziell angefertigten Rohre auf den Berg zu bringen, zum Teil mit der Seilbahn. Mittels eigens dafür konstruierter Geräte wurde die exakte Zentrierung der Rohre beim Ablassen durch die bestehende Leitung ermöglicht. Hinzu kam die Umbauung der geborstenen Leitung, die den Fels erheblich beschädigt hatte.

Wasserkraft deckt 17 Prozent des weltweiten Strombedarfs und ist damit die bedeutendste erneuerbare Energiequelle für die Stromerzeugung. Ihre großen Vorteile: Wasser lässt sich speichern, die Energiegewinnung ist schadstofffrei, die Technik wartungsarm und der Wirkungsgrad liegt bei über 90 Prozent. In Deutschland macht die Wasserkraft dennoch nur knapp vier Prozent der Stromproduktion aus, und voraussichtlich wird der Anteil kaum wachsen. Denn fast alle geeigneten Gewässerstrecken sind erschlossen. In Österreich und der Schweiz sind die geografischen Voraussetzungen besser. 50 bis 60 Prozent des Stroms werden dort mit Wasserkraft erzeugt.

Auftraggeber

keine Angaben

Auftragnehmer

Bilfinger Berger

Ansprechpartner

keine Angaben

Projektkennzahlen

keine Angaben