Kurzbeschreibung
Soll die Kohlendioxidemission von Kohlekraftwerken sinken, muss ihr Wirkungsgrad steigen. Voraussetzung dafür sind höhere Drücke und Temperaturen, was den Einsatz neuer Hochtemperaturwerkstoffe erfordert. Dies stellt auch an die Isolierung besondere Anforderungen. Im Rahmen des EU-Projekts „Comtes700“ (Federführung VGB PowerTech in Zusammenarbeit mit zahlreichen europäischen Partnern) hat E.ON im Kohlekraftwerk Scholven eine Testanlage errichtet, in der entsprechende Bauteile und Komponenten erprobt sowie neue Erkenntnisse für die Konstruktion von Rohrleitungen und Armaturen und deren Fertigung gewonnen werden. Die Isolierung der Rohrleitungen der Testanlage führte die BIS Industrieservice Nordwest aus, eine Tochtergesellschaft der Bilfinger Berger Industrial Services AG.
Auftraggeber
E.ON Kraftwerke GmbH
Auftragnehmer
BIS Industrieservice
Nordwest GmbH
Martener Hellweg 29
44379 Dortmund
Ansprechpartner
Tobias Zaers
Leiter Zentrale Technik
/ HSEQ
tobias.zaers@
BIS.bilfinger.com
Bilfinger Berger Industrial
Services AG
Gneisenausstraße 15
80992 München
Mehr Klimaschutz durch Hochtemperatur-Technologie
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Projektkennzahlen
Projektvolumen:
380.000 Euro (Teilprojekt Isolierung)
Technische Lösung:
Zweischichtige Hochtemperaturdämmung
Art des Projekts:
Planung und Ausführung von Hochtemperaturisolierung im Rahmen des EU-Forschungsprojekts
„Comtes700“
CO2-Einsparung / Effizienzgewinn:
Beitrag zur Steigerung des Wirkungsgrades im Vergleich
zum bisherigen Stand der Kraftwerkstechnik:
ca. fünf Prozent; CO2-Einsparung ca. zehn Prozent