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Nutzung des geothermischen Potenzials im maschinellen Tunnel

Kurzbeschreibung

Die CO2-neutrale Energieversorgung gewinnt zunehmend für Städte an Bedeutung. Geothermie bietet eine nahezu universelle und dezentrale Wärmeversorgung für Gebäude und stellt bei kluger Bewirtschaftung eine fast unerschöpfliche regenerative Quelle zum Heizen (und Kühlen) von Gebäuden dar. Ingenieurbauwerke wie Baugruben oder Tunnel haben mit ihren ausgedehnten erdberührten Flächen ein großes geothermisches Potenzial. Mit dem Energietübbing soll die Erdwärme auch aus maschinell vorgetriebenen Tunneln gewonnen werden.

Auftraggeber

ÖBB (Österreichische Bundesbahnen)
Gemeinde Jenbach
Fa. Rehau AG + Co
Ed. Züblin AG – Zentrale Technik
Tunnelbau

Auftragnehmer

Ed. Züblin AG – Zentrale Technik
Tunnelbau
Fa. Rehau AG + Co

Ansprechpartner

Dr. Norbert Pralle
Projektleitung
+49 (0) 711/7883-9281
energietuebbing@zueblin.de

Dr. Jan-Niklas Franzius
Projektleitung
+49 (0) 711/7883-396
energietuebbing@zueblin.de

Projektkennzahlen

Investitionsvolumen:
0,5 Mio. Euro

Technische Lösung:
Integration von Absorberleitungen in Tunnelschale zur Nutzung von oberflächennaher Geothermie Art des Projekts: Infrastrukturprojekt und Versorgung mit regenerativen Energien

CO2-Einsparung / Effizienzgewinn:
Ist bisher noch nicht quantifizierbar da verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Aus energetischer Sicht entspricht die CO2-Einsparung der von typischen Niedrig-Temperatur-Geothermieanwendungen. Durch die Nähe zum Verbraucher im innerstädtischen Bereich kann der Beitrag aus primärenergetischer Sicht noch günstiger sein. Dieses Projekt dient auch dem Nachweis der Effizienzsteigerung bzw. der CO2-Einsparung.