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Windpark Bard Offshore I, Hubinsel "Thor"

Kurzbeschreibung

Mit zwei eigenen Hubinseln unterstützt Hochtief den Bau von Windenergieparks auf See. Die Plattformen werden für die Montage von Anlagen, aber auch für Pfahlgründungen von groß angelegten Brücken eingesetzt. Im Mai 2010 wurde die zweite Hubinsel getauft: Die „Thor“ ist die größere der beiden und kann in Gewässern mit einer Tiefe von 50 Metern agieren. Die Plattform ist eine der größten Hubinseln für die Montage von Windenergieanlagen auf See. Da die Hubinsel sich aus dem Wasser hebt, ist es möglich auch bei einer Wassertiefe von 50 Metern noch festen Boden unter den Füßen zu haben. Realisiert wurde das gesamte Projekt in einer Werft in Danzig, die Bauzeit betrug 13 Monate. Zurzeit ist „Thor“ beim Bau des Windparks Bard Offshore I 100 Kilometer nordwestlich von Borkum im Einsatz. Bard Offshore I wird mit einer Leistung von 400 Megawatt mehr als sechsmal so groß sein wie „alpha ventus“.

Die Bundesregierung geht in ihrer Offshore-Strategie davon aus, dass bis zum Jahr 2030 25.000 Megawatt Windkraftleistung im Meer realisiert werden können. Zusammen mit den Windparks an Land könnten dann 25 Prozent des Stroms in Deutschland allein durch Windkraft entstehen. Für ganz Europa hat die EU-Kommission das Offshore-Wind-Gesamtpotenzial auf ca. 140.000 Megawatt geschätzt. Die in Deutschland für Offshore-Windkraft infrage kommenden Flächen liegen in der Regel 30 Kilometer von der Küste entfernt. In diesen Meeresbereichen muss mit einer Wassertiefe von mehr als 25 Metern gerechnet werden. Derzeit sind bereits mehr als 30 Windparks beantragt.

Auftraggeber

keine Angaben

Auftragnehmer

Hochtief AG

Ansprechpartner

keine Angaben

Projektkennzahlen

keine Angaben